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Allgemeine Informationen

Möglichkeiten finanzieller Hilfen

Ein ausreichendes und gesichertes Einkommen ist die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben. Es gibt verschiedene Anlaufstellen, die finanzielle Unterstützung leisten, wenn das Einkommen nicht für das tägliche Leben ausreicht.

Sozialhilfe und Grundsicherung

Oberstes Ziel der Sozialhilfe ist die Sicherstellung eines menschenwürdigen Lebens für die betroffenen Menschen. Anspruch auf Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII haben Personen mit geringem Einkommen und Vermögen. Die Berechtigten sind also keine Bittsteller oder auf die Gunst des Amtes angewiesen; es besteht ein höchstpersönlicher Rechtsanspruch auf diese Leistungen. Es muss sich niemand schämen, diese Hilfe zu beanspruchen. Sozialhilfe wird nur gewährt, wenn vorrangige Leistungsansprüche nicht ausreichen oder nicht bestehen. Neben Geldleistungen bietet das Sozialamt persönliche Hilfen und Beratung in allen Lebenssituationen und für alle Personenkreise an:

Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem III. Kapitel des SGB XII:

Die Hilfe zum Lebensunterhalt umfasst die notwendigen Aufwendungen für Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und sonstige Bedürfnisse des täglichen Lebens. Die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt wird nach gesetzlich festgelegten Regelbedarfsstufen erbracht, womit grundsätzlich auch der einmalige Bedarf an Bekleidung, Haushaltsgeräten und einer großen Zahl anderer Gebrauchsgüter pauschal abgedeckt wird. Der Regelbedarf für alleinstehende oder alleinerziehende Leistungsberechtigte beträgt derzeit 399.- Euro (Regelbedarfstufe 1). Hinzugerechnet werden Mehrbedarfs-, bzw. Sonderbedarfszuschläge, die zusammen mit den Unterkunftskosten den sog. Sozialhilfebedarfssatz ergeben. Diesem monatlichen Lebensbedarf wird das Einkommen und das verwertbare Vermögen gegenübergestellt. Der nicht durch eigene Mittel gedeckte Bedarf stellt die Hilfe zum Lebensunterhalt dar.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem IV. Kapitel des SGB XII:

Leistungsberechtigte der sozialen Grundsicherung sind ältere Menschen ab dem vollendeten 65. Lebensjahr und dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Der Leistungsumfang der sozialen Grundsicherung entspricht im Wesentlichen dem der laufenden Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem III. Kapitel des SGB XII. Im Unterschied hierzu unterbleibt aber eine Berücksichtigung von Unterhaltsansprüchen gegenüber Eltern und Kindern, soweit deren Jahresbruttoeinkommen unter 100.000 Euro liegt.

Hilfen zur Gesundheit:

Die Hilfen zur Gesundheit nach dem Sozialhilferecht entsprechen den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und werden nur erbracht, wenn die nachfragende Person weder gesetzlich noch privat versichert ist.

Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung:

Besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern. Eingliederungshilfe nach dem Sozialhilferecht wird gewährt, wenn die erforderliche Hilfe nicht von einem vorrangigen Leistungsträger zu erbringen ist.
Seit 01.01.2008 ist der Bezirk Oberbayern Sozialverwaltung, Prinzregentenstr. 14, 80538 München, Tel. 089 / 219 801 für die Gewährung der Eingliederungshilfe umfassend zuständig.

Hilfe zur Pflege:

Die Leistungen der Sozialhilfe entsprechen den Leistungen der gesetzlichen  Pflegeversicherung (SGB XI), gehen aber über die gedeckelte Grundversorgung des SGB XI hinaus. Die Entscheidung des Medizinischen Dienstes der Pflegekasse über das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit nach dem SGB XI ist auch der Entscheidung über die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII zu Grunde zu legen. Leistungen der Pflegeversicherung finden Sie unter dem Hauptmenüpunkt "Pflege".

Hilfe zur Weiterführung des Haushalts:

Leistungen zur Weiterführung des Haushalts nach dem Sozialhilferecht können gewährt werden, wenn keiner der Haushaltsangehörigen den Haushalt führen kann und die Weiterführung des Haushalts geboten ist, weil z. B. dadurch die Unterbringung eines älteren Menschen in einer stationären Einrichtung vermieden oder aufgeschoben werden kann.

Altenhilfe:

Altenhilfe wird vorwiegend als persönliche Hilfe und Beratungshilfe geleistet. Die Altenhilfe soll dazu beitragen, Schwierigkeiten die durch das Alter entstehen zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern und alten Menschen die Möglichkeit zu erhalten, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen.

Beratung und Hilfe erhalten Sie bei Ihrer Stadtverwaltung.

Stadt Rosenheim
Sozial-, Wohnungs-, Versicherungs-
und Grundsicherungsamt
Reichenbachstr. 8, 83022 Rosenheim
Telefon 08031 / 365 - 1461
Fax 08031 / 365 - 20 19
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de
Ansprechpartner Frau Angela Mörtl
Besondere soziale Angelegenheiten
Betreuungsstelle
Telefon 08031/365-1510,-1511 oder 1491
Fax 08031/365-2019
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de

Ansprechpartner Herr Moskart (A-J), Herr Ihm (K-S), Frau Bornath (T-Z)
Öffnungszeiten Mo-Fr 08.00 - 12.00 Uhr und Do 14.00 - 17.00 Uhr
Angebote:
- Beratung zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
- Beratung zu allen Fragen rund um die rechtliche Betreuung
- Beratung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
- Beglaubigung von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

 

 

 

Wohngeld

Wer nur über ein geringes Einkommen verfügt, der kann vom Staat als finanzielle Hilfe Wohngeld erhalten. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss oder Lastenzuschuss zu den Aufwendungen für Wohnraum gewährt. Auf die Leistungen nach dem Wohngeldgesetz besteht ein Rechtsanspruch.
Nähere Auskünfte und Informationen zum Wohngeldrecht erteilt:

Stadt Rosenheim
Sozial-, Wohnungs-, Versicherungs-
und Grundsicherungsamt
Reichenbachstr. 8,
83022 Rosenheim
Telefon 08031 / 365 - 10 82  oder  365 - 14 61
Fax 08031 / 365 - 20 19
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de
Ansprechpartner
Öffnungszeiten MO - FR 08.00 - 12.00 Uhr
und DO 14.00 - 17.00 Uhr

 

Kriegsopferfürsorge

Kriegsbeschädigte und deren Hinterbliebene haben bei Bedürftigkeit Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt im Rahmen der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz. Neben der Hilfe zum Lebensunterhalt können Erholungshilfen, vorbeugende Gesundheitshilfe, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts und zur Pflege sowie Wohnungs-, Alten- und Eingliederungshilfe beansprucht werden.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:

Stadt Rosenheim
Sozial-, Wohnungs-, Versicherungs-
und Grundsicherungsamt
Reichenbachstr. 8,
83022 Rosenheim
Telefon 08031 / 365 - 15 07
Fax 08031 / 365 - 20 19
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de
Ansprechpartner  Frau Christine Schwarzfischer
Öffnungszeiten MO - FR 8.00 - 12.00 Uhr
und DO 14.00 - 17.00 Uhr

Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung

Privatpersonen können für Ihre Wohnung aus sozialen Gründen eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht und/oder eine Ermäßigung beantragen. Dies betrifft insbesondere Personen, die z.B.
-Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII (Sozialhilfe) oder nach den §§ 27a oder 27d BVG
-Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII
-Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld einschließlich von Leistungen nach § 22 SGB II
-Taubblinde Menschen
-Empfänger von Blindenhilfe nach § 72 SGB XII
sind. Weitere Informationen zu Personengruppen, die eine Befreiung beantragen können, finden Sie unter www.rundfunkbeitrag.de
Folgende Personen können aus gesundheitlichen Gründen eine Ermäßigung beantragen:
-Blinde oder nicht nur vorübergehend wesentlich sehbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 60 % allein wegen der Sehbehinderung und hörgeschädigte Menschen, die gehörlos sind oder denen eine ausreichende Verständigung über das Gehör auch mit Hörhilfen nicht möglich ist. Das RF-Merkzeichen wurde zuerkannt.
-Behinderte Menschen, deren Grad der Behinderung nicht nur vorübergehend wenigstens 80 % beträgt und die wegen ihres Leidens an öffentlichen Veranstaltungen ständig nicht teilnehmen können. Das RF-Merkzeichen wurde zuerkannt.

Befreiungen und Ermäßigungen von der Rundfunkbeitragspflicht werden ausschließlich auf Antrag gewährt. Anträge und weitere Informationen erhalten Sie bei ARD ZDF Deutschlandradio

oder bei

Stadt Rosenheim
Sozial-, Wohnungs-, Versicherungs-
und Grundsicherungsamt
Reichenbachstr. 8, 83022 Rosenheim
Telefon 08031 / 365 - 1461
Fax 08031 / 365 - 20 19
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de
Ansprechpartner Frau Angela Mörtl
Besondere soziale Angelegenheiten
Betreuungsstelle
Telefon 08031/365-1510,-1511 oder 1491
Fax 08031/365-2019
E-Mail sozialamt@rosenheim.de
Internet www.rosenheim.de

Ansprechpartner Herr Moskart (A-J), Herr Ihm (K-S), Frau Bornath (T-Z)
Öffnungszeiten Mo-Fr 08.00 - 12.00 Uhr und Do 14.00 - 17.00 Uhr
Angebote:
- Beratung zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
- Beratung zu allen Fragen rund um die rechtliche Betreuung
- Beratung für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer
- Beglaubigung von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung